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Definition of done - Voraussetzungen für das nächste Ziel

Softwareentwicklung ist Teamarbeit. Jedes Teammitglied wirkt dabei in einem spezifischen Bereich an der Realisierung neuer Anwendungen und Programme mit. Das Development Team übernimmt gemeinsam eine wichtige Rolle im Projektmanagement. Damit sich jedoch jeder an einem Ziel orientieren kann, wird gemeinsam definiert, welche Voraussetzungen Features, Sprints oder komplette Releases erfüllen müssen, damit sie „erledigt“, also „done“ sind.

Software besteht je nach Umfang aus einzelnen oder vielen verschiedenen Elementen, die auf komplexe Weise miteinander verbunden sind.

Die Rollen im Scrum-Projektmanagement

Agile Unternehmen setzen bei der Entwicklung von Software auf Projektmanagement-Systeme. Mit Scrum gibt es eine spezielle Methode, die auf der Verteilung von drei zentralen Rollen basiert:

1. Product Owner: Er definiert die fachlichen Erfordernisse für ein Projekt und priorisiert diese Anforderungen in einer eigenen Liste. Zugleich ist er in Verhandlung mit den Stakeholdern und legt das Projekt anhand deren Wünsche fest.

2. Scrum Master: Er ist für das Management des Projekts zuständig. Er sorgt dafür, dass die Arbeit reibungslos erfolgen kann und koordiniert die Aufgabenverteilung.

3. Development Team: Das Team selbst ist für die konkrete Entwicklung und Arbeit am Projekt zuständig. Es definiert selbst im Vorfeld, wann ein Feature, Sprint oder Release fertig ist. In den Bereich des Teams fällt somit die „definition of done“.

Wann ist die „definition of done“ erfüllt?

Mit der „definition of done“ legt das Entwicklerteam fest, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Sprint (Teilaspekt, Teilziel), ein Feature (Teilelement) oder ein Release (Veröffentlichung) erledigt sind.

Für die tatsächliche Definition gibt es keine vorgeschriebenen Bestandteile. Sie können von Projekt zu Projekt und von Sprint/Release/Feature variieren.

Mögliche Details der „definition of done“ sind:

  • Akzeptanzkriterien sind erfüllt: Hierbei kann es sich um die Vorstellungen des Kunden handeln, der Bedingungen für ein Projekt vorgegeben hat. Ein Akzeptanzkriterium kann Vollständigkeit oder auch Widerspruchsfreiheit sein. 
  • Code ist fertig und getestet: In diesem Fall müssen die Codes nach der Fertigstellung durch die Entwickler bereits getestet worden sein. 
  • Dokumentation liegt vor: Der Scrum Master hat alle Entwicklungsschritte für den Stakeholder dokumentiert. 
  • Pair Programming wurde eingesetzt: Beim Schreiben von Code haben zwei Programmierer gemeinsam an einer Aufgabe gearbeitet. Während der „Pilot“ die Codezeilen geschrieben hat, wurden die Eingaben sofort durch den „Navigator“ auf Plausibilität und Fehler geprüft. 
  • Code Review ist erfolgt: Abgeschlossen ist eine Aufgabe in diesem Fall erst, wenn der Code nochmals überprüft wurde. 
  • Code Guidelines wurden eingehalten: Wurden zuvor Richtlinien zur Codeerstellung definiert, ist die Aufgabe erst abgeschlossen, wenn geprüft wurde, ob alle Richtlinien eingehalten wurden. 
  • Keine Bugs mehr existent: Wird dieses Kriterium angesetzt, gilt die Aufgabe als „done“, wenn keine Fehler mehr gefunden werden. 
  • automatisierte Tests laufen: Wenn das Projekt kontinuierlich auf Fehler durch automatische Tests geprüft wird, ist es fertig. 

Schon diese kurze Auswahl zeigt, wie umfangreich eine „definition of done“ ausfallen kann.

Vorteile der „definition of done“

Mit Hilfe einer klaren Zieldefinition erhält das Entwickler-Team klare Vorgaben, an welchen sich jedes Mitglied orientieren kann. Die Definition ist flexibel und kann somit auf verschiedene Bereiche eines Projekts angewandt werden. Scrum Master behalten durch die „definition of done“ einen besseren Überblick über den Projektstatus und können einzelne Team-Mitglieder besser unterstützen. Somit sparen Entwicklerteams Zeit und werden effizienter. Zugleich wird die Arbeit durch die Definitionen für Stakeholder einfacher nachvollziehbar. Sie können den Projektfortschritt transparent nachverfolgen. 

Als agiles Softwareunternehmen setzt launchwerk auf moderne Projektmanagement-Methoden. Die „definition of done“ gehört zu unserer täglichen Arbeit. Für uns bleibt Softwareentwicklung somit jederzeit plan- und kalkulierbar. Diesen Zeit- und Kostenvorteil geben wir gern an unsere Kunden weiter.

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Über Robert Kilian

Robert kilian launchwerk

Als Mitgründer und Geschäftsführer der launchwerk GmbH mit Standorten in Hamburg und Darmstadt ist Robert immer auf der Suche nach unternehmerischen und technischen Herausforderungen. In der Vergangenheit war er als Freelancer und CTO in Kundenprojekten und verschiedenen Startups tätig.

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