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Von der Vision zum MVP - 5 Schritte zum ersten Produkt

Das minimum viable product hat sich nicht nur im Startup-Bereich etabliert. Auch für große Unternehmen bietet das MVP die Möglichkeit, kostengünstig und schnell Software oder Applikationen entwickeln zu lassen. Diese Produkte sind nach der Entwicklung sofort einsatzbereit und bieten die Gelegenheit, so schnell wie möglich Nutzerfeedback zu erhalten. Doch wie kommen Kunden eigentlich zu ihrem MVP? Und welche Schritte müssen bis dahin erfolgen? Diese und weitere Fragen rund um das minimum viable product beantwortet dieser Beitrag.

I. Die Vision

Jedes Unternehmen hat eine Vision, eine bestimmte Vorstellung von einem Produkt, einer Anwendung oder einer Software. Man könnte die Vision auch als Idee oder Eingebung bezeichnen. Allerdings verfügen die meisten Unternehmen nicht über das nötige eigene Knowhow, um Visionen in Form von Apps, Websites oder Software selbst umzusetzen. Sie wenden sich deshalb an eine Agentur.  


II. Festigen der Vision 

Um eine Vorstellung von der Idee des Kunden zu bekommen, wird zunächst ein Workshop zwischen Softwareunternehmen und dem Auftraggeber veranstaltet. Im Rahmen dieses Workshops stellt der Kunde seine Vision genau vor. Dabei werden Ziele genannt sowie Details und Wünsche geäußert. Die Softwareentwickler dokumentieren den Workshop, bringen eigene Ideen zur Umsetzung mit ein, sodass am Ende für alle Teilnehmer deutlich wird, wohin „die Reise gehen soll“. Die strategische Ausrichtung ist gegeben. So kann eine Vision lauten: „Mit dieser App möchte ich neben meinen Stammkunden auch ein jüngeres Zielpublikum erreichen“.


III. Festlegen der einzelnen Funktionalitäten des MVP

Auf der Basis der Vision fängt ein Projektteam damit an, die einzelnen Funktionalitäten des MVP herauszuarbeiten. Dabei spiel es zum Beispiel eine Rolle, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, dass das MVP als solches gelauncht werden kann. Zudem werden Teilziele definiert, sogenannte Sprints, die das Projektteam bei seiner Arbeit erreichen sollte.


IV. Entwicklung des MVP

Die Entwicklung des MVP erfolgt heute in der Regel über Projektteams. Die Arbeit läuft dabei nach neusten Methoden des Projektmanagements ab. Auf diese Weise können die einzelnen Arbeitsschritte bis hin zum MVP schneller und zielführender erfolgen. Der Product Owner achtet dabei darauf, dass die im Workshop ausgearbeitete Vision eingehalten wird, während der Scrum Master den einzelnen Projektmitgliedern bei Bedarf weiterhilft und die Einhaltung der Zielvereinbarungen kontrolliert. Nach der Fertigstellung des MVP kommt es in die nächste Phase.

V. Test des MVP

Um die Wirtschaftlichkeit oder den Nutzen einer neuen Software oder einer Anwendung zu prüfen, wird das MVP getestet. Ein erster Funktionstest wird dabei in der Regel schon in der Projektbeschreibung definiert und vom Projektteam durchgeführt. Die wichtige Phase tritt ein, wenn der Test unter realen Bedingungen stattfindet.  

Ein Beispiel: Wird eine Webanwendung als MVP realisiert, schalten die Auftraggeber innerhalb weniger Wochen massiv Werbung mit dem MVP als Zielseite. Anhand dieser Trafficdaten lässt sich anschließend auswerten, ob die Nutzer das neue Produkt annehmen oder nicht.  

Evaluation - Weitermachen oder Beenden?

Nachdem das MVP seinen Weg von der Vision zur Realisierung zurückgelegt hat, folgt am Ende die Evaluation. Anhand praktischer Nutzungsdaten lassen sich so Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit oder die Usability der Vision ziehen. Für die Auftraggeber bedeutet die Evaluation zugleich eine Entscheidung. Sie haben die Wahl, ob das MVP modifiziert und weiter getestet wird, bis die ursprüngliche Vision erreicht wird oder ob das MVP beendet wird.   launchwerk bietet seinen Kunden immer die Möglichkeit, ein MVP zu entwickeln. 

Von der Vision bis zum Test und zur Evaluation des MVP begleiten wir unsere Kunden durch den kompletten Entwicklungsprozess. Auf diese Weise können wir Unternehmen bei ihrer Weiterentwicklung helfen. Zugleich tragen wir dazu bei, dass Sie als Auftraggeber von hohen Einsparungen bei der Software- und Anwendungsentwicklung profitieren können, auch weit über die Schaffung des minimal viable product hinaus.        

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Über Benjamin-Timm Broich

Benjamin timm broich launchwerk

Benjamin ist Mitgründer und Geschäftsführer der launchwerk GmbH. Als Autodidakt blickt Benjamin auf über 14 Jahre Erfahrungen im Bereich Webentwicklung und Selbständigkeit zurück. In der Vergangenheit war er als Freelancer und als CTO sowohl in eigenen, als auch in Kundenprojekten unterwegs und verwantwortet jetzt als GF der launchwerk GmbH ein stetig wachsendes Webentwickler-Team mit Standorten in Hamburg und Darmstadt.

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